Eindrücke meiner Indienreise 2006. Ich konnte Gebiete bereisen, die fernab der Travellerrouten liegen und nur in langen Fußmärschen erreichbar sind.
Im Monsun steht das Wasser über den Säulen.
Die Entdeckung der Langsamkeit.
Irgendwo in der Wüste von Rajasthan auf einem Dorffest. Diese Art von Schönheit sucht ihresgleichen.
Totenverbrennung ist ein komplexer Vorgang. Wer sich das Holz nicht leisten kann, treibt als Leichnam auf dem Fluss.- Gewöhnungsbedürftig!
Wartende am Bahnhof von Nirgendwo.
Überall Bettler, Aussätzige, Unberührbare.
Die Natur gab uns die Farben.
Bilderrätsel: sedneeinK lemaK tim ootaT
Sorgenvolle Gesichter, in die Not geboren.
Marihuanaglück aus dem Himalya.
Nicht einfach dem Blick standzuhalten.
Ohne Worte: Straßenscene in Pushkar.
Kühe sind hier anders sozialisiert. Neugierig, lassen sich gerne streicheln und latschen sogar durch moderne Kaufhäuser; ungestört, versteht sich.
Sadhus sind Asketen, die aus dem >Nicht Besitz< eine Tugend, eine Meditation, Lebensweise und Religion anstreben. Manche leben ohne Kleidung.
Brahmanenfrauen während ihrer Pilgerreise, bei rituellen Waschungen am heiligen See. Hier ist die Welt geboren, so sagt die Legende.
Ich wurde erstaunlicher Weise oft als Sadhu begrüßt und behandelt wie ein Asket, dem alle Ehre zuteil wird. Auf welcher Mission ich sei, war die häufigst gestellte Frage.
Frauen bei der Querung des Ganges.
Nur selten sind die Straßen so leer, wie hier in Phuskar, am frühen Morgen. Autogestank und unerträglicher Lärm gehören untrennbar zu Indiens Urbanisation.
Morgenstimmung am Ganges.
Morgenandacht einer Brahmanengruppe. Nach den Waschungen zieht der Pilgerstrom in den pompösen Tempel, um bei Weihrauch und Gesang den Segen zu empfangen.
Begegnung mit einem Guru.
Musik gehört zur indischen Kultur und ins öffentliche Leben, wie kaum irgendwo sonst auf der Erde. Nie werde ich den einsamen Trompeter am Ganges vergessen.
Brahma, Vishnu und Shiva sind als Erschaffer, Erhalter und Zerstörer allen Lebens die zentralen Figuren im Hinduismus. Wiedergeburt ist Teil des irdischen Kreislaufs.
Ruhe nach dem Alltagsstress.
Gesüßte Reismilch: indischer Powerdrink.
Wenig scheu, Bettelkinder.
Weggefährte auf dem Ganga-Trekk.
Diese Naturschönheit hat sicherlich eine Menge Verehrer.
Mit dem Clan dieser Schönheit habe ich zwei Tage lang Straßenmusik gemacht. Wirbeltänze zur Trommel, begleitet von Sarod, Sarangi und Tabla.
Der Straßenverkehr Indiens ist ein Alptraum. Der Schwächere fährt meistens im Straßengraben, weil er sonst einfach umgebügelt wird. Unglaublich !
Ein Teil meiner Securitymannschaft, die mich bei einem Dorfrundgang begleitete. Ich war angeblich seit 12 Jahren der erste Weiße in der Gegend.
Kuhfladen werden geformt, getrocknet und verkauft. Mit seinem hohen Brennwert dienen sie zum Heizen, Kochen und als Baumaterial.
Stolzer Wüstenschönling im Exorzissmustempel.
Sadhus haben oftmals die Ruhe weg. Um was sollen sie sich auch scheren, wenn sie gesund und gerade satt sind.
Reisbauer im Gangesmarschland.
In Goa kann man recht unbehelligt Urlaub machen. Das Reisen im übrigen Indien setzt eine große Bereitschaft zur Auseinandersetzung voraus. Weggucken funktioniert nicht.
Es gilt weder als chick noch als unchick. Das Leben findet in Indien überall auf dem Boden statt, das hält sicherlich den Körper geschmeidig.
Die Gangesebene ist das fruchtbarste Land Indiens und wird zumeist mühsam von Hand bestellt. Wasserbüffel und Kamele dienen als effiziente Lastenträger.
Landwirtschaft am Ganges bei Allahabad.
Platzmangel, wo man auch hinschaut.
Zur Kumbha Mela, einem mehrwöchigen religiösen Happening, treffen sich alle 12 Jahre in Allahabad Millionen Sadhus. Der genaue Termin wird von Astrologen berechnet.
Ich hab keine Ahnung, wo diese Ladies hinwollen. `Ne Disco hab ich im Umkreis von 50 km auf jeden Fall nicht gesehen.
Ein Touri, immer wieder eine willkommene Abwechslung für die Pimpfe.
Fahrradrikshas, wie hier in Varanassi, bringen die Kinder Wohlhabender morgens um 07:00 Uhr in die Schule. Wie überwindet der Fahrer die Trägheit der Masse?
Überall auf der Welt dasgleiche: Kinder sind meistens offen, wollen fotografiert werden, soweit sie stolz auf ihr Leben sind, wie diese Kinder.
Die Nächte in Rajasthan sind kalt und viele Menschen schlafen auf der Straße. Überall brennen Barrelfässer. Viele Menschen haben keine Decke.
Extrem fotogen und unberechenbar.
Nach einem Bad im Ganges, wo ich meinen Fuß kaum reintauchen würde. Ich habe Sadhus das Wasser sogar trinken sehen.
Unberührbare der untersten Kaste.
Wer beten will - der betet, hier und jetzt.
Eine Reise durch`s Mittelalter.
Immer wieder sehe ich paarweise Frauen, die mit Bündeln auf dem Kopf den ca. 300 m breiten Ganges durchqueren. Ich hätte mich aus Neugier gern angeschlossen.
Showfoto...weil wir uns bereits kannten.
Stolzer Kameltreiber ohne Überblick.