Wo kommt der her, wo will er hin? Warum sieht man diese Uraltgefährte nie mit Warnblinker kläglich abgestorben am Strassenrand stehen? (abgesehen davon, dass der Warnblinker nicht mehr geht)
Charismatisch und lässig: die Menschen kleiden sich unter weniger Zwang als wir Europäer - Mode und alte Tradition gehen gut zusammen.
Katzen, Hunde und Esel gehören in Marokko zur "untersten Kaste". Angesichts dieser dreifachen Hinrichtung läufts bei unserem gestiefelten Kater doch gar nicht so schlecht.
Ich werde dich nicht weiter mit der unendlich schönen Natur Marokkos verwöhnen, weil ich hoffe, dass wir das gemeinsam vor Ort erleben werden.
Es gibt sie wirklich, die Paläste aus "1000 und einer Nacht". Allerdings sind sie dem Nichtmoslem oftmals strikt unzugänglich.
Eine Augenweide nach der anderen, selbst Neubauten wie dieses Bab (1907) werden in alter Tradition gefertigt und brauchen sich vor der alten Generation nicht zu schämen.
Die alten Bedfords sind bewährte und zuverlässige Transportmittel im Hohen und Mittleren Atlas. Die blumige Verspieltheit der Fahrzeugen erinnert sehr an die der indischen.
Irgendwo im Mittleren Atlas: mehr Menschen als Esel, mehr Esel als Autos- ein traditioneller Berbermarkt, der von Nomaden, Karawanen und ansässigen Locals belebt wird.
Ich sage immer: "Solange du noch Coke zu kaufen bekommst, bist du noch nicht wirklich in einer fremdartigen Welt". - Aber solche Coke-Laster gibts wohl nur in Marokko.
Busfahren geht gesittet vor sich und macht Spaß. Einziger Haken: Die Fahrer halten einfach nicht für Fotoshootings.
Nach uralter Tradition wird hier beschworen, getrommelt, getanzt, gegessen und flaniert. Bei klarem Wetter leuchten am Horizont die Schneegipfel des Jubel Toubkal mit seinen 4170 m. Also noch ein Ort alter Märchen.
Eierverkäufer nutzen die schattigen Plätze der engen Gassen, um ihre verderbliche Ware vor der Sonne zu schützen. Hygiene ist in Marokko kein Fremdwort.
Ein Tor in die Medina von Fes.
Hier wird Leder gegerbt und eingefärbt, diese Tradition ist viele hundert Jahre alt.
Alte Menschen gehen in Marokko noch Ihre Wege, und das ohne Navi oder Zivi.
Feigen und Datteln sind im Herbst eine der kulinarischen Leidenschaften.
Kaum irgendwo sonst wird soviel Kunst und Wohninterieur produziert, wie in Marrakesch. Handeln ist eine Kunst für sich und kann bei unsachgemäßem Feilschen Verdrossenheit auf beiden Seiten hinterlassen.
Der französische Einfluss ist in Marokko nicht zu übersehen.
Die unzähligen Haushalte der Medina werden zum Großteil per Flasche mit dem begehrten Heizmaterial versorgt.
Ich hab in Marokko keine klare Rollenverteilung erkennen können. Jeder tut, was er kann - ohne Hektik.
Es geschieht, dass man Menschen auf der Strasse trifft, mit ihnen nach Hause geht, um stundenlang Musik zu machen, zu essen und mit den Kindern zu spielen - einfach so! - wie hier bei Ahmed.
Überall zu bestaunen: Henna-Tatoos, wobei tierische oder menschliche Symbole gemieden werden.
Ja, sie teilen ihr Leben und ihre Geschichten zu allen Tages- und Nachtzeiten beim "Tay bi nana" - auch liebevoll "Berberwhisky" genannt. Alkohol ist verpönt, doch die Kiffpfeife kreist oft in verblüffender Weise.
Französisch, Arabisch, Englisch, Deutsch oder Spanisch: unglaublich sprachgewandt und fast immer gut für ´nen Plausch.
Junge Koranschüler auf dem Weg in die Medersa in der verzweigten Medina von Fes.
Ja, sie fahren noch, sind im Gelände unschlagbar und so gutmütig wie die weißen Djellabamänner.
Noch spät abends versucht dieser Verkäufer Abnehmer für frische Minze, Kräuter und Karotten zu finden.
Es ist anstrengend in Marokko Mitbringsel einzukaufen. Kenne deinen Preis, sonst schnappt die Eurofalle zu!
Die weißen, alten Männer wirken oft heilig, gehen auf jeden Fall liebevoll mit Kindern um, strahlen Kraft und Gelassenheit aus....ich bin gern in ihrer Nähe.
Ein normaler Vorgang: oftmals müssen lange Wege zum nächsten Brunnen zurückgelegt werden - "Maken mushkil!" ("Geht schon in Ordnung!") ist die betont lässige Einstellung zu den Dingen, wie sie nun mal sind.
Ein typischer Sonnenuntergang in Marrakesch.
Marrakesch: Augenweide und Einkaufsparadies. Eine moderne, touristische Stadt, die den Besucher nicht zur Ruhe kommen lässt.
Lastesel sind unersetzlich.
Ein kleiner Laden voller Nougat, Honigsesam und anderen Blombenziehern. Ein Bild von König Mohammed VI. ( im Volksmund "M six") fehlt nie.
Gesund, lecker, sehr günstig. ....Auswandern?!
Kinder werden respektvoll behandelt und zu besonderen Anlässen, wie hier zur königlichen Feier verwöhnt und herausgeputzt.
Hirtensandalen mit Autoreifensohle
Irgendwie bekommen sie es hin, sich beim Spielen nicht total einzusauen. Der grosse ´Prinz` ist vor unseren Augen die Wand hochgeklettert.
Jeder kennt jeden und es gibt immer so unglaublich viel auszutauschen. Das ist hier in Deutschland so ganz anders.
Einfach gut: Tagine ist das kulinarische Zauberwort in der Alltags- wie der gehobenen Küche Marokkos. Der schelmische Römertopf steht auf glühenden Kohlen und wartet auf Erlösung.
Quirrlige Stadt im Hohen Atlas. Wie überall auch hier sympatische Geschäftigkeit, grandiose Natur zu allen Seiten und zum Montagssouk kommen sogar Karawanen aus der Wüste.
Solche Orte verlässt man nur schweren Herzens. Jede dieser Zinnen ist von der Dämmerung bis zum Morgengrauen mit jeweils einem Storch besetzt. Mysthische Details einer Märchenwelt.
In unzähligen Nächten, auch ohne Zelt, waren die Wildhunde Marokkos nie eine Bedrohung für mich.
Mit stoischer Gelassenheit steuert der Fahrer seinen Bus über die Pisten des Mittleren Atlas in die Tizzschlucht, um am unteren Ende am Saharabecken ausgespuckt zu werden.