Diese Reise wird von uns nicht mehr angeboten und soll dir als bewährter Anhaltspunkt von Reiseprofis dienen, an dem du deinen eigenen Reiseverlauf planen kannst.
1. - 2. Tag: Frankfurt - Cancun
Nach dem wirklich ermüdenden Flug und der Zeitverschiebung von 6 Stunden lassen wir den ersten Tag ruhig angehen. Nur 2 Stunden Fahrt vom Flughafen und wir sind im Paradies. Die Maya-Ruinen von Tulum und das Riff umrahmen unsere Bambushütten am Strand.
3. Tag: Coba
Heute fahren wir wegen der Hitze schon sehr früh ca. 70 km ins Landesinnere, wo wir eine versunkene Maya-Stadt besuchen, die erst vor 30 Jahren entdeckt wurde und die so riesig ist, dass erst ein kleiner Teil vom Dschungel befreit werden konnte. Von einer der Pyramiden hat man einen herrlichen Blick über Yucatan. Auf dem Rückweg gehen wir in einem herrlich erfrischenden Cenote baden.
4. Tag: Belize - City
Wir sind heute den ganzen Tag mit dem Bus unterwegs. Entlang der Küste folgen wir der Schneise durch den Niederdschungel der Halbinsel Yucatan. Von der Grenze zu Belize fahren wir weitere 4 Stunden bis Belize City. Wir quartieren uns in dieser verschlafenen, ehemaligen Hauptstadt für eine Nacht ein. Belize hat eine bewegte Geschichte, war zuletzt Britische Kolonie und ist erst seit 1981 ein eigener Staat. Die englische Sprache, die überwiegend schwarze Bevölkerung und der karibische Flair erinnern stark an Jamaika.
5. Tag: Barrier Reef
Ich kenn` da eine nette Frühstücksbar, ...und dann geht’s auf zum Peer, wo wir mit einem 600-PS-Taxiboot 30 km über`s Meer schweben, hinaus auf eine Insel im Barrier Reef. Hier geht es noch relaxter zu, als auf dem Festland. Das Riff liegt 600 m entfernt. Hier könnt ihr ein Kajak mieten und schnorcheln fahren, einfach unter einer Palme abhängen, spazieren gehen oder in einer der netten Bars einen Cocktail trinken.
6. Tag: Haie Haie Haie!
Heute fahren wir zu einem Halbtagestrip zum Riff, wo wir mehrere Stellen zum Schnorcheln anlaufen werden. Unser Guide kennt die Haie, die Mantas und alles was man sich so wünscht ...(oder auch nicht) und geht mit uns mitten rein. Wer das nicht will, schaut sich die Tierwelt vom Boot aus an.
7. Tag:
Wer eine Tauchlizenz hat, wird diesen exponierten Ort noch mal unter Wasser nutzen wollen, alle anderen werden unseren letzten Tag am Meer sicher auch auf andere Weise genießen.
8. Tag: Nord - Belize
Wir setzen früh auf`s Festland über, gehen gut frühstücken und fahren mit dem abenteuerlichen Chickenbus in den Norden von Belize, wo wir in einem kleinen Städtchen am Fluß bleiben werden. Vielleicht kommen wir mit Menoniten in Kontakt, ...sehen werden wir sicherlich welche. Menoniten sind Farmer europäischer Abstammung, die allem „Fortschritt“ zum Trotz so leben, wie vor zweihundert Jahren.
Kleidung, Arbeitswerkzeug, Kultur - das gesamte Leben ist an die Siedlerära angelehnt- sehr spannend zu beobachten.
9. - 10. Tag: Expedition ins Tierreich
Nach dem Frühstück geht’s los: wir paddeln in den nächsten zwei Tagen auf dem Belize- River durch wunderschöne Natur. Hier gibt es weder Stromschnellen noch Krokodile, dafür riesige Echsen und unzählige Vögel, Affen und vielleicht Tapire. Wir schlafen in unseren Hängematten (wir kaufen spezielle Moskitonetze), auf einer kleinen Flussinsel mit eigenem Strand. Diese Bootstour ist auch etwas für Anfänger und ein ganz besonderes Erlebnis.
11. Tag: Relaxen
In der Umgebung gibt es eine Menge Dschungel. Wer die Power und die Kohle übrig hat, kann auch eine organisierte Tagesreise tief in den Dschungel zu einer sehenswerten Maya-Stätte unternehmen. Alle anderen relaxen am Fluss oder in einem der netten Cafés.
12. Tag:
Wir brechen zeitig auf, um die Grenze nach Guatemala und weiter eines der Highlights des Landes zu erobern. Tikal heißt unser ersehntes Ziel und ist die großartige Maya-Stadt am Rande des Peten-Dschungel. Übersichtlich angelegte Wege lassen dieses Abenteuer zu einem Hochgenuss ausufern.
13. Tag: Tikal
Die Nacht haben wir unter Strohdächern in der Hamaca auf einem Camp direkt am Eingang von Tikal verbracht, so dass wir heute morgen den Sonnenaufgang von einer der Pyramiden 70 m über dem Dschungel sehen werden. Der Tag vergeht im Nu; nachmittags fahren wir 50 km weiter in ein liebliches Dorf an einem See, das sich in angenehmer Weise auf Tourismus eingestellt hat.
14. - 15. Tag:
Wir starten auf abenteuerlichen Pisten um 07.00 Uhr in Richtung Coban, einer alten Kaffeeplantagenhochburg unter deutscher Beteiligung. Hier übernachten wir, um nach dem Frühstück über eine der schönsten Routen Guatemalas, vielleicht in einem Tag, bis Chichi vorzudringen.
16. - 17. Tag: Chichicastenango
Chichi, berühmt für seine Indigomärkte und seinen Schamanenkult, ist über Ostern und Weihnachten besonders aktiv, und sollte alles glatt laufen, so treffen wir dort genau zu Ostern ein. Rituale, die mit unserem Leben nichts mehr zu tun haben, werden dort in einer ergreifenden Selbstverständlichkeit öffentlich zelebriert. Hier wollen wir zwei Tage bleiben, um das Aufeinandertreffen von Religionen und Kulturen genießen zu können. Vielleicht bekommen wir die Gelegenheit, einen der Bergschreine zu erklimmen, und einer Opferzeremonie beizuwohnen.
18. - 19. Tag: Lago de Atitlan
Heute müssen wir nur eine kurze Busfahrt über uns ergehen lassen, um vom Ufer des von Vulkanen gesäumten 2200 m hoch gelegenen Sees am Atitlan mit dem Boot zu einer ruhigen Oase überzusetzen. Wo, wenn nicht hier, finden wir bei blauem Himmel die Muse, die vielen Eindrücke der bisherigen Reise zu verarbeiten.
20. - 21. Tag: Kolonialzeit pur - ANTIGUA
Wir haben 1 1/2 Tage Zeit, die Perle Guatemalas zu genießen, bevor wir am 22. Tag Guatemala - Stadt, der Moloch von Zentral Amerika streifen werden, um unseren Heimflug anzutreten.
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