Amacatravel veranstaltet diese Reise nicht mehr. Die folgende Reisebeschreibung ist ein Reisetagebuch, welches dir bei der Planung deiner eigenen Korsikareise helfen soll...
1. Tag: Darmstadt - Genua - Bastia
06.00 Uhr Abfahrt in Darmstadt - Aral-Tankstelle Böllenfalltor, in Richtung Süden. Über Basel, Chiasso und Mailand nach Genua. Wir übernachten auf einem sehr schönen Campingplatz mitten in den Villenhügeln Genuas. Abends gehen wir unten am Strand eine Original Blechpizza verdrücken.
Die Verpflegung für die Anreise habt Ihr bitte dabei. Ab morgen werde ich euch dann lecker bekochen.
2. Tag: Bastia - Nordküste
Nach der entspannten Überfahrt starten wir am frühen Nachmittag zu unserem ersten Highlight auf: mit dem Bike geht's durch eine wilde Landschaft über eine 11 km lange Piste runter ans Meer, an einen paradiesischen weißen Strand. Hier erwarten uns das badewarme, karibikfarbene Meer, ein netter Campingplatz und Natur, Natur, Natur. Abends gemütliches Essen bei äußerst leckerem korsischen Wein.
3. - 4. Tag: Strandtag und Action in der Einsamkeit
Wir bleiben die Tage in der Bucht und lassen den Alltag erst mal richtig hinter uns: Schnorcheln, Lesen, Frisbee spielen, Abhängen, Strandspaziergänge, Küstenwanderung. Ihr wisst schon..........Abends erhoffen wir uns einen Sonnenuntergang am Meer mit allem drum und dran.
5. Tag: Calvi - Westküste
Nach dem frühen Packen brechen wir mit unseren Mountainbikes zum Rückzug aus der Traumbucht auf. Weiterfahrt mit dem Bus die Nordküste entlang nach Calvi, mit seinem 4 km langen Sandstrand , einen netten Hafen, eine auffallende Zitadelle, viele Geschäfte und Bars - genau der richtige Kurzstop nach so viel Natur.
Nachmittags fahren wir die zerklüftete Steilküste auf der Westseite in Richtung Porto runter. Eng und kurvenreich, immer wieder spektakuläre Ausblicke, und lohnende Abstecher mit entsprechenden Stops. Zum Sonnenuntergang erreichen wir eine wunderschöne, traumhaft gelegene Ruine, die Napoleon einst als Hofgut seinem Neffen Prinz Pierre erbauen ließ. Hier verbringen wir nach dem Essen eine unvergessliche Nacht bei Wein und Gitarre.
6. - 9. Tag: Zentrale Westküste
Wir folgen der Westküste, einer der spektakulärsten Landschaften, die Korsika zu bieten hat (von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert). Heute habt Ihr eine 30 km lange Radabfahrt vor Euch. Ich bin mit dem Bus immer in der Nähe. Abends erreichen wir die Calanche. Den Sonnenuntergang in dieser einmaligen Felskulisse werdet Ihr so schnell nicht vergessen. Unser Camp errichten wir für die kommenden drei Nächte in der Gegend von Piana, mit seinem beeindruckenden Fjord.
Auf dem Weg zu einer schönen und kleinen Bucht werden wir eine leichte Wanderung zu einem historischen Genuesenturm mitnehmen, der majestätisch auf einer 300 m senkrecht abfallenden Klippe über dem Fjord thront. Natürlich schlafen wir hier oben..... Die Nacht der Nächte, Ihr werdet sehen, dass ich nicht übertreibe. Heute verbringen wir den Tag am Strand mit Schnorcheln und auf der faulen Haut liegen, morgen gehen wir auf eine größere Wanderung hoch auf den Capu di Orto, mit seinen 1000 m senkrecht abfallenden Wänden, (eine meiner Lieblingstouren). Außerdem kann man in der Umgebung kleine, eindrucksvolle Spaziergänge unternehmen oder einfach nur in einer der vielen Bars um die Ecke Pastis schlürfen und Karten schreiben. Hier liegt alles eng beisammen, so daß Ihr auch auf eigene Faust mit dem Bike losziehen könnt. So oder so erwarten uns vier tolle Tage. Abends gibt`s sicherlich viel zu erzählen.
10. Tag: Golf von Porto - Corte
Nach dem Frühstück geht's wieder "on tour": Über kleine Bergdörfer geht’s mit dem Bus auf den 1500 m ü. N. N. - höchsten Straßenpass Korsikas. Von hier oben habt Ihr eine Traumabfahrt (40 km) mit dem Bike vor Euch. Erst durch dichte Wälder, später durch eine reizvolle, ewig lange Schlucht, erreichen wir über einen kleinen Pass schließlich Corte, die im Inselinneren gelegene, ehemalige Hauptstadt Korsikas. Unser Camp liegt am Eingang zur berühmten Restonica - Schlucht unterhalb der Burg auf einem gemütlichen Campingplatz. Ich koche, Ihr relaxt.
11. Tag: Corte
Wir haben frei !! Es lockt dieses liebliche Bergstädtchen zum bummeln und zum Pastis, sowie fantastische Badegumpen entlang der Restonica. Ich werde einige von Euch sicherlich begeistern, mit mir abends noch mit dem Rad ein wenig ins Tal hochzuklettern.
12. Tag: Ganztagestour ins Hochgebirge
Heute geht’s richtig früh in die Berge - zu Fuß. Wir durchwandern eine immer enger werdende Schlucht. Über Hängebrücken und Eselspfade finden wir uns schon nach wenigen Metern in einer zerklüfteten, wilden, unglaublich einsamen Bergwelt wieder. Diese Tageswanderung ist eine Augenweide und verlangt eine gute Kondition. Am späten Nachmittag verlassen wir die Schlucht über einen Pass, der uns auf der anderen Seite in eine weitere Schlucht hinunter führt. Nach insgesamt 11 Stunden lohnender Einsamkeit erreichen wir eine kleine Straße, die uns direkt zum Camp führt. Wer nicht so weit mag oder kann, geht einen Teil mit und kehrt dann um, oder bleibt daheim und bewacht unseren Kühlschrank.
13. Tag: Asco-Tal
Wir haben Zeit, denn es zieht uns für eine weitere Nacht nur ins nächste Tal des Asco-Flusses. Bei schönem Wetter hängen wir am Fluss herum und kommen endlich mal zum Tagebuch schreiben und schlafen unter Moskitonetzen bei den Sternen.
14. Tag: Asco - Parc Natural
Ich setz euch mit einer guten Karte und Routenbeschreibung weiter oben im Tal aus und Ihr dürft endlich mal ohne mich wandern. Nach sechs Stunden Laufzeit treffen wir uns wieder an einem sehr einsam gelegenen Waldrand, dem Forsthaus an der Tartagine, umgeben von bizarren Gipfeln einiger Zweitausender. Keine Sorge: bisher sind alle Gruppen vor Glück strahlend angekommen. Hier erwartet euch ein glasklarer Fluß mit weiteren Badegumpen und ein lauschiges Camp auf grünen Terrassen. Später wollen wir grillen, baden, und den letzten Abend in der puren Natur genießen.
15. Tag: Parc Natural - L'Ile Rousse
Nach dem Frühstück starten wir unseren letzten Biketrip. Ganz easy geht’s auf einem Asphaltweg aus dem Fôret am Hang entlang, durch wunderschöne Natur. Durch das fruchtbare Hinterland der „Balange“ geht’s hinunter nach Ile Rousse, einem netten Städtchen mit Flair. Diese Tour ist einmalig und weist nur eine Steigung von 200 Höhenmeter auf. Sie führt durch traumhafte Landschaften und hinterläßt ein Gefühl von .......na das könnt Ihr mir dann ja erzählen. Ich muß leider den Bus fahren.
Der Campingplatz liegt sehr idyllisch am Meer, in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Mehrere schöne Strände, Straßencafés, - einfach mediterran. Hier bleiben wir den letzten Abend, um diesen Trip mit allen Lieblichkeiten, die wir von einer bezaubernden Mittelmeerinsel erwarten, ausklingen zu lassen.
16. Tag: L'Ile Rousse - Bastia - Genua
Auf dem Weg zur Fähre nehmen wir noch einen Ausflug in den Supermarché mit, und nutzen somit die Gelegenheit, ein paar der liebgewonnenen Spezialitäten zu ergattern, bevor wir um 14.00 Uhr im Bauch der Mobyline verschwinden. In Genua angekommen, werde ich noch bis zum Vierwaldstädter See fahren, wo wir draußen übernachten werden.
17. Tag: Genua - Darmstadt
Wir lassen uns nicht hetzen - und trudeln vorraussichtlich am späten Nachmittag in Darmstadt ein.
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