Die folgende Resiebeschreibung kann dir bei der Planung deiner eigenenKorsikareise behilflich sein. Amacatravel bietet diese Reise nicht mehr an.
1.Tag: Darmstadt - Genua
06.00 Uhr Abfahrt in Darmstadt - Aral-Tankstelle am Böllenfalltor. Anfahrt über Basel, Chiasso, Mailand nach Genua. Die Verpflegung für die Anreise habt Ihr bitte dabei. Neben einer längeren Pause in der Schweiz, verdrücken wir bei Maaaaaama in Genua am Strand eine original italienische Blechpizza. Wir übernachten auf einem sehr idyllischen Campingplatz in den Villenhängen Genuas.
2. Tag: Bastia - Ostküste
Um 09.00 Uhr verlassen wir das Festland und genießen die Überfahrt. 14.00 Uhr Ankunft in Bastia. Dort kaufen wir kurz ein, bevor wir zum eigentlichen Ausgangspunkt der Süd-Tour, einem einsamen, endlosen Strand an der Ostküste, unserem Basiscamp für die ersten Tage aufbrechen. Dieses Camp ist fernab der Zivilisation, und da wir Robinson lieben, gründen wir hier den Robinson-Club.
3. Tag: Strandtag Ostküste
„Erst mal richtig ankommen“ ist die Devise. Wer mag, hängt einfach nur ab, genießt den endlosen, einsamen Strand, erkundet das zum Naturpark erklärte Hinterland per Rad; kurzum: jeder aklimatisiert sich nach seinem Bedürfnis. Abends wird geschlemmt und dann genießen wir den Sonnenuntergang bei korsischem Wein.....
4. Tag: Exkursion Bergdörfer, Badegumpen, heiße Quellen
Wir radeln ins nahegelegene Küstengebirge zu einer märchenhaften Rundfahrt, vorbei an einem kleinen Bergdorf mit heißen Quellen, einer Bar und einem attraktiven Fluß. Bevor wir hier auf dem Rückweg entspannen, klettern wir mit den Rädern weiter hoch. Der Lohn sind eine sehr reizvolle Landschaft und eine unendlich lange Pause an einer der schönsten Badestellen Korsikas. Zurück am Ausgangspunkt erwartet uns eine originelle Bar und nach dem Sitzbad in heißen Schwefelquellen genießen wir die rasante Abfahrt zurück zum Camp.
5. Tag: Ostküste - Col de Bavella
Wir verlassen morgens die Küste und fahren tief hinein und hinauf in die bizarre Hochgebirgslandschaft der "Bavella-Türme". Die nächsten 1½ Tage werden wir von unserem Wildcamp (1350 m ü. N. N.) verschiedene Exkursionen unternehmen.
Die Sonnenaufgänge hier oben sind ein Gedicht. Wir müssen mit allem rechnen: Nebel, Regen, kalter Mistralwind, oder aber, wie meistens, klare und warme Sommertage, sowie milde Nächte. Heute werden wir am späten Nachmittag zu einer kurzen Exkursion zum „Loch“ aufbrechen. Ein gemütlicher Spaziergang mit nur wenigen Höhenmetern, den wir nach Lust und Laune beliebig ausdehnen können. Die letzten Meter zum Loch sind nur was für Schwindelfreie .....oder jene, die es werden wollen.
6. Tag: Bergwandern in der Bavella
Wir laufen eine Teiletappe des berühmten GR 20 zur fotogenen Paliri - Hütte. Auf dem Rückweg gibt's mal wieder einen Stop am Badegumpen. Diese Wanderung ist kein harter Trip, sodass wir abends unsere Weinbecher sicherlich ohne Mühe heben werden.
Die Atmosphäre hier oben ist einfach berauschend !!!
7. Tag: Col de Bavella - Westküste
Heute geht's richtig ab und zwar im wörtlichen Sinne. Wir fahren mit den Rädern durch schöne Wälder und offene Hochebenen in Richtung Süd-West. Die Tour zieht sich über 40 km mit 80 % Gefälle abwärts und fällt unter die Kategorie einfach, hinterläßt aber bleibende Eindrücke. Nachmittags hocken wir in einer heißen Quelle, an die ein Restaurant mit vorzüglicher korsischer Küche angeschlossen ist. Später geht`s noch mal 12 km aufwärts zu unserem Dschungel-Camp in den Bergen. Nach den heißen Quellen und dem Fahrtwind werden wir am plätschernden Bach, umgeben von Dschungel und Lianen (Buschmesser nicht vergessen), in tiefen Schlaf fallen.
8. Tag: Dschungel Camp - Roque Lion
Heute gibt's Müsli zum Frühstück, 1. weil wir im Dschungel sind, - oder habt ihr im Dschungel schon mal ´ne Bäckerei gesehen? 2. Wir brauchen heute Power, weil heute eine wilderness Radetappe angesagt ist. Durch sehr einsame Landschaft geht es zu unserem Treffpunkt in Sarténe, einer alten Bergstadt, die einen bezaubernden Kontrast zu der Einsamkeit der letzten Tage darstellt. Am quirligen Platz der Libération lassen wir es uns bei Pastis und Eis gut gehen, bevor wir spät nachmittags mit Bus oder Fahrrad zum Roque Lion abfahren.
9. Tag: Roque Lion - Natur ohne Grenzen
Einsam, in einer wunderschönen Bucht, direkt am Traumstrand gelegen, werden wir von hier aus in den nächsten Tagen einige Unternehmungen starten. Heute gehen wir in 30 min. vom Campingplatz zu einem endlosen, noch einsameren Strand, an dem der Ortolo-Fluß ins Meer mündet. Auf dem Rückweg erklettern Abenteuerlustige zum Sonnenuntergang mit mir „den Löwen“.
10. Tag: Ortolo Tal
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Rad 15 Kilometer in mein Lieblingstal hinein " jenseits von Afrika" , je nach Wetter und Radlerlaune bis zu einem schönen Pool im Ortolofluss, oder gar an einen einsamen Stausee. Wer die Mühe scheut bleibt an dem genialen Hausstrand und chillt, denn morgen gehts hoch hinauf...
11. Tag: Spuren der Eiszeit
Wir brechen wegen der Hitze nach dem Frühstück zeitig auf. Unser Ausgangspunkt ist ein kleines Bergdorf, von wo wir zu einer großartigen Wanderung aufbrechen. Ziel sind die Montagne de Cana, eine verzauberte, völlig unberührte Gebirgskulisse, die in der letzten Eiszeit entstanden ist. Von hier oben überblicken wir halb Korsika und den Norden Sardiniens. Diese Wanderung gehört zu meinen persönlichen Top-Five!!! - World-Class, Kategorie: einfach, aber nicht so gemütlich wie am Strand. Die Höhendifferenz beträgt 700 m und wer das nicht mag, putzt den Bus, fängt ein Wildschwein oder schreibt endlich seine Postkarten. Ist das Wetter stabil, übernachten wir an diesem "hotspot" unter freiem Himmel.
12. Tag: Bonifacio
Wir erreichen nach kurzer Fahrt Bonifacio, wo wir die letzten zwei Tage Stadt und Natur zur Auswahl haben.
In Bonifacio, einer uralten Hafen- und Festungsstadt, spektakulär auf einem 80 m hohen Kreidefelsen gelegen, werden wir den mediterranen Flair nach so viel Natur genießen. Der Tag steht jedem zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns zum Schlemmen auf dem Camping. Wer nicht bummeln mag, kann einen Bootsausflug zu verzauberten Inseln unternehmen, wo er sich abends wieder abholen lassen kann. Unser Domizil liegt direkt am Yachthafen - ihr werdet sehen, wie wir von den millionenschweren Yachten aus neidisch beäugt werden. Abends ziehen wir auf jeden Fall nochmal los....
13. Tag: Bonifacio
Es gibt einen 4-stündigen Rundwanderweg durchs Hinterland zu einem Strand, weiter an der Steilküste entlang zu berühmten Grotten, wo wir fantastisch schnorcheln können. Ich mag heute nicht kochen, dafür verrate ich euch aber diiiiiieee Adresse für ein günstiges echt korsisches Menü. Spätestens jetzt erliegt ihr dem Pernot, Pastis, oder wie auch immer dieses erfrischende Anisgesöff heißt.
14. Tag: Aufbruch gegen Norden
Wir haben einen recht langen Weg in den Norden vor uns, werden aber 30 km vor Bastia auf einem schönen Wildcamp direkt am Meer den letzten Abend verbringen, die Landschaft genießen und baden gehen. Ich werde wieder etwas Leckeres kochen und vielleicht haben wir ja noch ein paar Franc ohh pardon - Euro in der Weinkasse, um den hoffentlich trockenen letzten Abend feucht-fröhlich abzuschließen.
15. Tag: Bastia - Genua und weiter
Bis 14.00 Uhr haben wir Zeit, um in Bastia herumzustöbern, bevor wir nach Genua und weiter nach Darmstadt aufbrechen. Wenn die Bedingungen es zulassen, fahren wir noch bis in die Zentralschweiz, um am Vierwaldstädter See unter freiem Himmel zu schlafen. - Ein idyllisches Fleckchen.
16. Tag: Rückreise
Wir verlassen am frühen Mittag die Schweiz und werden so zeitig in Darmstadt eintreffen, dass auch jene, die einen längeren Heimweg antreten müssen, noch genügend Zeit hierfür finden.
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